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Mein Workflow mit Bludit

In diesem Beitrag möchte ich euch meinen Workflow mit Bludit vorstellen. Da ich gerne die Möglichkeit habe, das Blog von überall befüllen zu können, verwende ich Bludit ausschließlich mit meinen mobilen Endgeräten. Diese sind ein iPhone und ein iPad Pro 12.9 (erste Generation).

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Wer etwas mehr über Bludit erfahren möchte kann sich gerne den verlinkten Beitrag durchlesen. Ich habe euch Bludit bereits an dieser Stelle vorgestellt. Kommen wir aber nun zum eigentlichen Workflow.

Endgeräte

Für das Bloggen verwende ich mein iPad Pro 12.9 der ersten Generation. Das Gerät erfüllt mit entsprechenden Apps meine Anforderungen die ich an so ein Endgerät stelle. Dies sind folgende Punkte:

  • Editor zu Schreiben
  • Bildbearbeitung
  • Browser

Ich möchte hier erwähnen, dass ein Editor zum schreiben nicht unbedingt nötig ist, da man den Text auch direkt im Backend von Bludit tippen kann, ich schreibe meine Texte aber gerne vor, mehr dazu weiter unten.

Als zweites Endgerät kommt mein iPhone zu Einsatz. Ich könnte darauf auch Texte schreiben und Bilder bearbeiten, verwende aber im Normalfall nur die Kamera um Bilder für das Blog zu machen.

Apps

Für die Erstellung meiner Beiträge verwende ich folgende Apps:

  • iA-Writer oder Ulysses als Editor (hier steht warum ich Ulysses nicht mehr nutze)
  • Affinity Photo, Pixelmator oder Graphic für die Bildbearbeitung
  • Safari als Browser
  • FileBrowser zur Dateiverwaltung (siehe hierzu auch: Dateimanagement unter iOS 10)
Bludit

Das CMS erfüllt für meinen Anwendungsfall alle notwendigen Funktionen. Ich habe lediglich ein Theme erstellt, welches meinen Bedürfnissen entspricht. Hierzu habe ich eine separate Klasse für die geschätzte Lesezeit erstellt, welche ich manuell in entsprechenden Beiträgen eintrage. Zusätzlich habe ich mir noch einige Klassen für Bilder erstellt.

Alle weiteren Funktionen sind bereits in Bludit integriert und über Bludit ansprechbar und steuerbar. Ich verwende Bludit mit dem SimpleMDE Editor, einem Editor für die Auszeichnungssprache Markdown.

Mein Workflow

Kommen wir aber nun endlich zu meiner eigentlichen Arbeitsweise. Als erstes schreibe ich meinen Beitrag in einem der beiden genannten Editoren. Je nach Umfang des Artikels verwende ich entweder die eine oder die andere der beiden Apps. Beide Editoren können mit Markdown umgehen. Beide Editoren zählen die geschriebenen Wörter. Das ist in meinem Fall in sofern wichtig, um die geschätzte Lesezeit ermitteln zu können. In meinem Fall füge ich in den Beitrag an entsprechender Stelle folgenden Code in den Text ein:

<p class="reading-time">Geschätzte Lesezeit: xx Minuten</p>

Die Lesezeit berechne ich dabei manuell mit der Formel Anzahl der Wörter geteilt durch 200 Wörter pro Minute. Inzwischen verzichte ich darauf die Lesezeit manuell zu berechnen sondern verwende den angegebenen Wert aus iA-Writer. Es gibt auch ein entsprechendes Plugin für Bludit, allerdings kann ich die Ausgabe des Textes nicht so ändern wie ich es will.

Wenn ich meinen Text soweit fertig gestellt habe, geht es an die Bilder. Im Normalfall verwende mich für meine Beiträge ein Hauptbild, welches in meinem Theme über der Überschrift des jeweiligen Beitrags angezeigt wird. Das Bild nehme ich, wie bereits erwähnt, mit der Kamera des iPhones auf, übertrage es an das iPad und bearbeite es mit den oben genannten Apps. Meistens ändere ich die Größe und schneide das Bild auf die für mich entsprechende Größe zu. In seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass ich ein Bild komplett am iPad erstelle. Dies ist ebenfalls mit den genannten Apps möglich.

Wenn das Bild zu meiner Zufriedenheit bearbeitet ist, exportiere ich es in die App FileBrowser, da ich meine Daten gerne lokal liegen habe und somit auch nicht zwingend auf eine Internetverbindung angewiesen bin, wenn ich einen Beitrag erstelle.

Sind diese beiden Schritte erledigt, dann kommt die eigentliche Erstellung des Beitrags. Dazu öffne ich den Browser und logge mich ins Backend meiner Seite ein. Ich öffne einen neuen Beitrag und kopiere meinen vorgeschrieben Text 1:1 in den Editor. Da der Beitrag bereits in Markdown geschrieben ist, sind keine weiteren Änderungen nötig. Im Backend ergänze ich noch die Schlagworte und füge eine Artikelbeschreibung bei. Dann wird das Hauptbild hochgeladen. Als Quelle wähle ich die FileBrowser App aus, wo ich vorher das Bild gespeichert habe. Sind diese Schritte erledigt, kann ich den Beitrag speichern und veröffentlichen.

Für mich hat sich diese Arbeitsweise inzwischen schon über ein Jahr bewährt und ich komme gut damit zurecht. Einer der Vorteile die ich sehe ist, dass ich meine Beiträge immer und überall schreiben kann, auch wenn ich kein Internet habe. Ich brauche lediglich für den Upload des Textes und der Bilder Internet.

Da es mit Bludit außerdem möglich ist, auch Beiträge erst zu einem späteren Zeitpunkt zu veröffentlichen, kann ich Beiträge auch vorschreiben und diese zu einem bestimmten Zeitpunkt veröffentlichen lassen, wenn ich beispielsweise im Urlaub bin, oder weiß das ich zur besagter Zeit keine Zeit oder kein Internet habe.